Das Firmware-Update auf Version 3.30 hievt die
PlayStation 3 endlich ins 3D-Zeitalter (
wir berichteten). Die ersten angekündigten 3D-Spiele zahlen für den dreidimensionalen Effekt aber Tribut: Sie werden in nur geringerer Auflösung laufen als die 2D-Versionen.
Da die PlayStation 3 für ein "echtes" 3D-Bild doppelt so viele Bilder berechnen muss also zuvor - für jedes Auge eines - muss die zusätzliche Rechenleistung woanders eingespart werden.
WipeOut HD läuft zum Beispiel in 2D in 1080p und 60 fps (frames per second). Die 3D-Version läuft lediglich in 720p bei 30 fps. Dennoch sei die Portierung relativ problemlos verlaufen, so Simon Benson - Entwicklungsmanager bei Sonys 3D-Team
gegenüber Eurogamer.
Es genüge nicht, die Kameras im Spiel auf "Augenabstand" zu bringen, Reflexionen und Effekte müssten für beide Bilder separat berechnet werden um realistisch zu wirken.
Bei
MotorStorm: Pacific Rift sei es nicht mehr möglich gewesen bei Pixel- und Framerate-Zahlen Kapazitäten freizuschaufeln. Effektiv läuft
MotorStorm: Pacific Rift in 3D deswegen nicht mehr in HD-Auflösung sondern nur knapp darunter. Außerdem wurden grafische Verzerr-Effekte beim Beschleunigen und Bremsen weggelassen. Diese brauche man bei 3D-Darstellung aber ohnehin nicht mehr, so Benson weiter.