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Wachwichtel

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61

Mittwoch, 14. Oktober 2009, 19:11

ick besorg mir nen LKW und hole mir den scheiß container :D
Hast kein arzt denn de das erzählen kannst ich hab genug die wollen das aber nicht wissen.

bloodstorm

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62

Dienstag, 20. Oktober 2009, 16:20

Im Zuge der ZDF-Berichterstattung über die Aktion des Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden muss sich der Sender nun mit Betrugsvorwürfen auseinandersetzen. Einem Youtube-Video nach zu urteilen, enthalte der Fernseh-Beitrag des Magazins "Heute" gestellte Szenen. Demnach seien Jugendliche explizit angewiesen worden, scheinbar original-verpackte Spiele für die Kamera in den Container zu werfen, der zum gegebenen Zeitpunkt offensichtlich komplett leer war.

quelle:pc-games.de

-max-

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63

Sonntag, 25. Oktober 2009, 14:24

Zitat

Das von der großen Koalition angestrebte Verbot von gewalthaltigen Videospielen (PDF, Seite 105) scheint zumindest für die nächsten vier Jahre vom Tisch zu sein. Die neue Regierung aus CDU und FDP will die Bekämpfung dieser Software nicht im Regierungsprogramm aufnehmen.
Stattdessen steht man dem Thema Video- und Computerspiele im allgemeinen eher positiv gegenüber: “Computerspiele sind ein selbstverständlicher Teil unserer Alltagskultur geworden. Deswegen soll die Entwicklung hochwertiger, kulturell und pädagogisch wertvoller Unterhaltungsmedien gefördert und der Deutsche Computerspielpreis aufgewertet werden.” (PDF, Seite 64)
Neben dem “Killerspiele”-Passus ist auch die umstrittene Internetsperre verschwunden. Heise.de meldete zuletzt, dass dieser Eingriff frühestens in einem Jahr umgesetzt werden soll.
Quelle: play3
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lestat1880

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64

Montag, 26. Oktober 2009, 04:59



holddipapn

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65

Montag, 26. Oktober 2009, 19:41

Will keinen beleidigen!!!

aber zum glück drehn die politiker und andere in österreich nicht dermaßen durch!
Modern Warfare 2

bloodstorm

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66

Mittwoch, 2. Dezember 2009, 15:38

Herr Schönfeldt, Sie spielen häufig "Counterstrike" - was fasziniert Sie an solchen gewalttätigen Spielen?


Schönfeldt: Die Faszination von "Counterstrike" und ähnlichen Spielen liegt vor allem im Wettkampf mit den Gegenspielern, die übers Internet zugeschaltet sind. Man spielt mit vier Freunden gegen ein unbekanntes Team. Das Aufregende ist zum Beispiel, sich raffinierte Taktiken zu überlegen und den Gegner zu überraschen.

Warum geht es nicht ohne Gewalt? In solchen Spielen wird der Gegner verbrannt, erdrosselt, mit einer Motorsäge zerschnitten, mit Stahlnägeln an der Wand fixiert...


Schönfeldt: Das ist eine etwas krude Aufstellung. Darstellungen von Verbrennen oder Zerhacken sind in Computerspielen in Deutschland nicht erlaubt. Allgemein dient die Gewaltdarstellung dazu, dem Spiel mehr Spannung zu verleihen. Man braucht diese für den schnellen Wettkampf. Man muss Sinneseindrücke verarbeiten und reagieren, und das funktioniert besser, wenn das Spiel nicht so abstrakt ist.

mehr hier: http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/pa…oert-dazu-.html

bloodstorm

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67

Donnerstag, 17. Dezember 2009, 14:51

auch wenn es uns deutsche nicht betrifft...

Zitat

Nachdem zuletzt Left 4 Dead 2 (von dem später eine MA15+-Version erschien), Risen und Aliens vs. Predator auf dem australischen Index landeten, weil es in Down Under für Spiele keine Einstufung jenseits der 15 Jahre gibt, befragt die Regierung nun die braven Bürgerinnen und Bürger nach ihrer Meinung zum Einstufungssystem.

Die Australier sollen einen Fragebogen ausfüllen, der bei der Urteilsfindung helfen soll, ob das Land eine R18+-Einstufung für Erwachsene einführen soll. Für Filme existiert diese Einstufung bereits.

Auf dem Fragebogen sind ebenfalls einige Pro- und Kontra-Argumente aufgeführt, die den Bürgern bei der Entscheidung helfen sollen, etwa, dass „Spiele stärker auf uns wirken als Filme“ und dass „Kinder sie kaufen“. Demgegenüber stellt die Regierung die klare Nachricht, die ein R18+-Sticker an die Eltern sendet.

Bis zum 28. Februar können die Australier ihre Antworten einreichen.

quelle:eurogamer.de

bloodstorm

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68

Samstag, 26. Dezember 2009, 23:16

Da ein 13-jähriger Junge nicht mit Xbox Spielen aufhören wollte, kam es zu einem handfesten Streit mit seiner 55-jährigen Babysitterin. Im Verlauf des Streits stach die betrunkene Frau auf den Jungen ein und verletzte den Jungen.
Im schottischen Edinburgh wollte ein 13-Jähriger lieber mit seiner Xbox spielen als auf seine Babysitterin hören. Vor Gericht sagte der Junge aus, die Frau habe ihn auf den Hinterkopf geschlagen, als er nicht aufhören wollte. Daraufhin habe er sie weggeschubst. Anschließend habe sie ihm mit einem Küchenmesser in den Bauch gestochen. Die 55-jährige Frau hatte vor Gericht zugegeben, betrunken gewesen zu sein, als der Junge in ihrer Obhut war. Sie leugnete aber die Tat und sagte aus, dass der Junge sich im Verlauf des Streits selber verletzt habe, um sie in Schwierigkeiten zu bringen. Die Geschworenen glaubten dem Jungen und verurteilen die Frau zu 300 Stunden gemeinnütziger Arbeit, berichtet die Zeitung.
quelle:videogameszone.de

greller

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69

Sonntag, 27. Dezember 2009, 16:44

dann werden ja bald küchenmesser verboten :oops:

Crack The Don

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70

Sonntag, 27. Dezember 2009, 18:36

dann werden ja bald küchenmesser verboten :oops:
Bis zum 31.12 darf man die noch straffrei bei der Bullerei abgeben :P
Sieger in Deutschlands härtestem Derby!!

Stuttgart - Karlsruhe

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bloodstorm

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71

Donnerstag, 11. Februar 2010, 11:34

Computerspiele so behandeln wie Literatur oder Filme, das macht der Lehrer Christoph Brüning aus Nordrhein-Westfalen mit seinen Schülern. Eine Studie der Hamburgischen Landesstelle für Suchtfragen war kürzlich zu dem Schluss gekommen, dass Jugendliche, die Computer oder Konsole spielen, häufiger Probleme in der Schule haben. Doch diese Trennung von Freizeitvergnügen und Schule will Brüning überwinden. "Wir haben keine andere Wahl, als Computerspiele mit in den Unterricht zu nehmen, weil das zur Lebenswirklichkeit der Schüler gehört", sagt er im Gespräch mit Golem.de.

Brüning ist selbst in der deutschen Computerszene aktiv und einer der wenigen Lehrer, die sich im Unterricht mit Spielen beschäftigen - und das nicht unter den Gesichtspunkten Jugendschutz, Gewalt oder Sucht. Für ihn sind Computerspiele ein Stück Kultur. Werke, die sich analysieren lassen, wie Literatur, Bilder oder Filme auch. Wie ist die fiktionale Welt aufgebaut? Wie wird eine Geschichte erzählt? Wie ist der Raum konzipiert?

Harry Potter 3 war ein Beispiel, das er sich mit Oberstufenschülern genauer angeschaut hat. Ein Spiel, das für Jungs wie Mädchen gleichermaßen interessant zu spielen war. Wie sich die Geschichte vom Buch über den Film zum Computerspiel hin veränderte, war leicht herauszufinden. Wozu dienen die Sidequests, die das Besondere des Spiels ausmachen? "Sie geben dem Spieler die Möglichkeit, sich länger in der fiktionalen Welt aufzuhalten", sagt Brüning. Mit solchen Fragestellungen will er seinen Schülern einen "geschärfteren Blick auf Hintergrundmechanismen" beibringen. Sie sollen erkennen können, wie ein Spiel gemacht ist und warum.

Für die Schüler wird der Unterricht durch die Integration von Spielen spannender. Aber Brünings Ziel geht darüber hinaus. Mit seinem Ansatz will er den Jugendlichen eine erweiterte "Reflexionsfähigkeit zur Bewältigung des Alltags an die Hand geben". Eines Alltags, der auch aus Computerspielen besteht.

hier is das interview: http://video.golem.de/games/2704/intervi…an-schulen.html

bloodstorm

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72

Montag, 8. März 2010, 20:11

Eine Woche vor dem Jahrestag des Amoklaufs hat sich Baden-Württembergs Innenminister Heribert Rech (CDU) gegen eine Verschärfung des Waffenrechts ausgesprochen.

Laut Rech hätte Deutschland bereits eines der strengsten Waffengesetze innerhalb Europas und die Richtlinien seien nach dem Amoklauf in Winnenden und Wendlingen nochmals verschärft worden. “Ich meine, wir sollten jetzt erst einmal schauen, wie sich das im Juli 2009 verschärfte Waffenrecht auswirkt”, sagte der Minister.

“Natürlich ist die Verfügbarkeit von Waffen ein Risikofaktor auch für Amoktaten. Aber man muss auch sehen, dass es in keinem Bereich hundertprozentige Sicherheit und hundertprozentigen Schutz gibt. Ich setze sehr auf die Verantwortung von Vereinen und Verbänden”, so der Innenminister weiter.

Mehr Engagement zeigt er allerdings im Bezug auf gewalthaltige Computer- und Videospiele, die scheinbar gefährlicher sind als Waffen und in Deutschland nicht verkauft werden sollten. “Killerspiele halte ich für abartig und gefährlich. Da sollten wir mit einem Verbot ernst machen.”

Zudem hat der venezualische Präsident Hugo Chávez hat in der Vergangenheit schon erklärt, dass die PlayStation Gift sei und Kinder auf den “Weg zur Hölle” führt. Zudem wurde in Venezuela jetzt auch ein Gesetz verabschiedet, das brutale Spiele gänzlich verbietet.

Damit ist es jetzt verboten, brutale Spiele zu verkaufen, herzustellen, zu verleihen, auf anderen Wegen zu verteilen und es ist illegal diese Spiele zu importieren. Um sicher zu gehen, dass dieses Gesetz eingehalten wird, drohen 3-5 Jahre Gefängnis.

http://www.qj.net/qjnet/news/venezuela-i…-in-prison.html

bloodstorm

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73

Samstag, 20. März 2010, 23:59

Ein aus für Deutsche Importe?
auszug eurogamer.de:

Zitat

Mit der Annahme der Motion Allemann hat der Schweizer Ständerat in seiner Frühlingssession ein Totalverbot gewalthaltiger Spiele beschlossen.

Während das Ergebnis bei der Motion Allemann mit 19 zu 12 Stimmen knapp ausfiel, fand die Motion Hochreutner, die sich für die Einführung der PEGI-Norm ausspricht, mit 27 zu 1 Stimmen deutlich mehr Zuspruch. Der Bundesrat der Schweiz ist somit verpflicht, einen Gesetzesvorschlag anhand dieser zwei Motionen auszuarbeiten. Unklar ist bislang, wie dieser später aussehen wird.

Die Ratsmehrheit orientierte sich dabei an den Hauptargumenten des Wortführers Hermann Bürgi. Es gehe darum, ein Zeichen zu setzen. Und obwohl die Motion Allemann nicht hundertprozentig umsetzbar sei, gehe es letztendlich darum, Handlungsbedarf zu signalisieren. Verbotsgegnerin Anne Seydoux hält ein Verbot für nicht durchsetzbar, da man über das Internet weiterhin entsprechende Spiele beziehn könne und es außerdem in keinem anderen europäischen Land ein derartiges Verbot gäbe. Zu guter Letzt bestrafe man damit alle Spieler, während lediglich einige wenige - wenn überhaupt - gewalttätig würden.

Laut Bundesrätin Widmer-Schlumpf ist der Jugendmedienschutz auch weiterhin eine Sache der Kantone. Die Einrichtung einer nationalen Zertifizierungsstelle würde erstmal eine Verfassungsänderung erfordern. Daher wird man vorerst abwarten, wie sich die Kantone hier verhalten. Erst wenn man das nicht als ausreichend empfindet, würde man von Seiten des Bundes in Aktion treten. Gehör fand sie bei der kleinen Kammer allerdings nicht.

Auf Seiten von GameRights will man weiterhin an vorderster Front gegen ein Totalverbot kämpfen. Es gehe nun darum, dafür zu sorgen, dass dieses Gesetz mit Bedacht formuliert wird. Sollte das nicht möglich sein, will man in ein paar Jahren ein Referendum gegen "diese blinde Zensurpolitik" zustande bringen.


http://www.gamerights.ch/index.php?optio…n&catid=37:news

bloodstorm

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74

Mittwoch, 19. Mai 2010, 09:43

Schleußer forderte in seinem Plädoyer ein Verzicht des Verbots und sprach sich für eine Förderung der Medienkompetenz von Eltern und Pädagogen aus. Zudem strebt er eine bessere Förderung der deutschen Computer- und Videospielebranche an.

Hermann Kues, Vertreter der Bundesregierung und parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, machte daraufhin klar, dass derzeit weder eine Verschärfung des Jugendgesetzes noch eine Ausweitung der derzeitigen Gesetze zu befürchten sei. Vielmehr setzt man auf Aufklärungskampagnen und weitere Aktivitäten.

“Wir begrüßen das Signal der Bundesregierung, vorerst keine Verschärfung der aktuellen Gesetzeslage vornehmen zu wollen. Emotionen, Vorurteile und mangelndes Wissen prägen leider noch immer viel zu oft den öffentlichen Diskurs zu Computerspielen. Umso wichtiger sind inhaltlich fundierte Initiativen wie die Petition gegen das geforderte Verbot von Action-Computerspielen, indem sie zu einer Versachlichung der Debatten um Computerspiele insgesamt beitragen”, so BIU-Geschäftsführer Olaf Wolters.
Onlinepetition Jugendschutz: Kein Herstellungs- und Verbreitungsverbot für "Killerspiele" - Golem.de

bloodstorm

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75

Samstag, 3. Juli 2010, 06:47

Der Vorstand des Aktionsbündnisses Amoklauf Winnenden fordert erneut ein Verbot von sogenannten Killerspielen.
“Die Relevanz gewaltverherrlichender Medien, insbesondere der ungehinderte Zugang zu gewaltrelevanten Computerspielen sind ein weiterer signifikanter Risikofaktor. Hier ist ebenfalls die Verantwortung des Gesetzgebers gefordert.”

“Wir fordern ein generelles Verbot von Computerspielen, die die Identifikation mit dem Aggressor, die Belohnung aggressiver Handlungssequenzen wie das aktive Training bei Tötungssimulationen zum Inhalt haben. Die bestehenden Verbotsregelungen werden den Erfordernissen eines ausreichenden Schutzes vor menschenverachtenden Gewaltspielen nicht gerecht.”

“Indizierung und restriktive Altersfreigabe sind nicht wie ein strafbewehrtes Verbot geeignet, diese Spiele vom Markt zu drängen. Eine effektive Bekämpfung darf sich nicht auf Einschränkung der Verbreitung gewaltrelevanter Computerspiele beschränken, sondern muss ein Herstellungsverbot umfassen.”

Das Fazit: “Verbot von Killerspielen, die dazu dienen, virtuell Menschen zu ermorden.”
Aktionsbuendnis Amoklauf Winnenden

bloodstorm

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76

Freitag, 16. Juli 2010, 12:37

Eine neue Studie der Texas A&M International University belegt, dass das Spielen brutaler Videospiele dabei helfen kann Stress und Depressionen abzubauen.

Während der Studie untersuchte Professor Christopher Ferguson vier Gruppen größtenteils hispano-amerikanischer Studenten. Sie mussten eine stark Stress-verursachende Aufgabe erledigen (Paced Auditory Serial Addition Task). Danach spielten zwei Gruppen “Hitman: Blood Money” bzw. “Call of Duty 2″, eine Gruppe beschäftigte sich mit “Madden 2007″ und der vierten Gruppe wurde gesagt, dass sie aufgrund von technischen Problemen nicht spielen kann.

Ferguson kam nach weiteren Tests zu dem Ergebnis, dass die Spieler brutaler Spiele weniger Feindseligkeit und Depressionen zeigten. Der Professor legte jedoch einen Vorbehalt für das Ergebnis ein. Aufgrund der kleinen Testgruppe sei das Resultat nicht verallgemeinerbar.
Study: Playing Violent Games Helps with Stress and Depression | GamePolitics
» Studie: Die Mehrheit der Teenager wird von Gewaltspielen nicht beeinflusst by play3.de

bloodstorm

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77

Samstag, 24. Juli 2010, 14:07

Zitat

“Mit Schrecken mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass Sie innerhalb des letzten Monats gleich zwei Vorstöße zum Verbot von sogenannten „Killerspielen“ unternommen haben. Sowohl die Unterschriftenaktion, von der am 19.06. berichtet wurde, als auch Ihr Appell an den deutschen Bundestag stellt eine Abkehr von Ihrem Bekenntnis dar, derartig absolute Einschränkungen für Herstellung, Vertrieb und Konsum von Computer- und Videospielen mit Gewaltinhalten nicht mehr zu fordern.”

“Insgesamt vermissen wir die Sachlichkeit, die Ihr Handeln besonders im Gespräch mit dem Verband für Deutschlands Video- und Computerspieler auszeichnete. Leider aber sprechen Sie inzwischen wieder von „Killerspielen“ – ein unsachlicher Kampfbegriff, der nicht nur irreführend ist, sondern auch von nicht wenigen Spielern als beleidigend empfunden wird.”

“Wir würden uns sehr darüber freuen, demnächst positivere Aussagen von Ihnen zu hören. Wir unterstützen das Anliegen voll und ganz, die Schulen und schließlich die Gesellschaft zu einem friedlichen Ort zu machen, in dem niemand Gewalt gegen andere ausübt. Daher sind wir auch gerne zu gemeinsamen Gesprächen bereit.”

“Doch müssen wir uns zuvor energisch gegen die fortwährende Diskriminierung als Mörder und Verbrecher wehren! Wir sind friedliche Menschen, wir lehnen Gewalt ab. Wir haben lediglich ein Hobby, durch das niemand verletzt und das in allen Bereichen der Gesellschaft ausgeübt wird. Wir möchten uns dafür nicht länger rechtfertigen müssen. Die auch durch Sie vorangetriebene Vorverurteilung ist schon so weit vorangeschritten, dass einige Menschen sich bereits nicht mehr trauen, öffentlich zu ihrer Freizeitbeschäftigung zu stehen. Eine Spaltung der Gesellschaft durch ausufernde Verbotsdebatten ist jedoch genau das falsche Signal, wenn es um den Kampf gegen Gewalt geht.”

VDVC | Ausgrenzung und Angst helfen nicht gegen Gewalt

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